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Uwe Harnack
German
companies went
on a buying spree
and invested
DM 439 million
(net) in Canada
last year.
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Alle
zwei Jahren findet
in Bonn die AHK-Welt-konferenz statt, zu der der Deutsche Industrie-
und Handelstag (AHKn) die Hauptgeschäftsführer der Auslandshandelskammern,
die Delegierten und Repräsentanten der Deutschen Wirtschaft rund
um den Globus in die "Zentrale" einlädt, um eine Vielzahl von Themen
zu besprechen und Anregungen für die weitere Arbeit zu geben. Vom
14. bis 19. Juni trafen sich 78 Vertreter aus 68 Ländern, die 98%
des deutschen Außenhandels und der Auslands-investitionen repräsentieren,
im DIHT und diskutierten u.a. die Einführung eines weltweiten Qualitätsmanagement-Systems
mit dem Ziel der Zertifizierung der Kammerdienstleistungen nach
ISO 9002, allgemeine Probleme der Außenwirtschaftsförderung, verstärkte
Standortwerbung für Deutschland in den Gastländern, neue Projekte
wie Firmenpools und Zusammenarbeit mit den Bundesländern, Kooperation
mit der EU weltweit und natürlich Internas wie Budget- und Personalfragen.
Besuche im Bundeskanzleramt, im Wirtschaftsministerium (BMWI) und
im Bundesverband der Deutschen Industrie standen ebenfalls auf dem
Programm. Tagesmotto hieß "Außenwirtschaft und Investitionen
- Arbeit für den Standort Deutschland", was durchaus doppelsinnig
gemeint war. Unsere Kammer ist sowohl im Bereich der Investorenwerbung
- in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft - als auch in der
Vermarktungshilfe ostdeutscher Produkte in Kanada - ein Programm
des BMWI - tätig und kann hier auf positive Ergebnisse verweisen.
Damit die Dienstleistungen der Kammer noch besser in Deutschland
bekannt werden, arbeiten wir seit kurzem mit einem AußenhandeIs-Partnerbüro
in Remscheid zusammen, das unsere deutschen Kunden berät und ihnen
beim Export nach Kanada hilft. Bundeswirtschaftsminister Dr.Rexrodt
zu diesem Thema: "Die Kammern sind das Herzstück der Außenwirtschafts-förderung.
Sie bieten umfassende Hilfestellung zur Unterstützung vor allem
kleiner und mittlerer Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten.
Dieses Markenzeichen unserer Außenwirtschaftsforderung werden wir
weiter stärken."
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Last
month the biennial conference of all German chambers abroad took place
in Bonn. Organized by the Association of German Chambers of Industry
and Commerce (DIHT), 78 executives of German chambers, delegations,
and rep- resentative offices from 68 countries around the globe representing
98% of German's foreign trade and investment, met and discussed a
wide range of topics. This year's motto of the so-calIed "AHK world
Conference" was "Foreign Trade and Investment - Working for Location
Germany." Indeed, the privately organized bilateral German chambers
(in Canadian terms: trade missions) are also promoting investments
in Germany, especially in the five new federal states, the former
East Germany. Our Chamber, for example, is in the process of doing
just that - finding Canadian companies who are interested in buying
industrial enterprises in eastern Germany through a project launched
by the German Ambassador. Canadians, by the way, are among the main
foreign investors in eastern Germany: Bombardier bought Deutsche Waggonbau
AG (DWA), the leading German railway car manufacturer in Berlin, earlier
this year for about DM 650 million and last month Mercer International,
Vancouver, announced that it will invest, through its holding in Zurich,
DM 560 million in ZPR, a pulp and paper manufacturer in Blanken-stein,
Thuringia. These two large acquisitions will certainly improve the
Canadian investment balance with Germany. According to the figures
just released by the German Ministry of Economics, Canada decreased
its investments in Germany by DM 52 million (net) last year, and the
year 1996 was even worse (minus DM 1.378 billion net). German companies,
on the other hand, went on a buying spree and invested DM 439 million
(net) in Canada last year, compared with a disinvestment of DM 754
million (net) the year before. We are working in both directions to
increase these numbers. |